Grund- und Werkrealschule Calw
                              "Lernen-Leben-Lachen"


Ganztagesschule


Zur Entstehung und Einführung der Ganztagesschule Calw


Bevor es losging?

In einem Brief vom 10. Juli 1991 legte die Gesamtlehrerkonferenz ihre Unzufriedenheit über die Unterrichtskürzungen an der Badstraßenschule dem Ministerium für Kultus und Sport dar. Als Begründung für einen höheren Unterrichtsbedarf wurde der zunehmende Anteil der Kinder von Ausländern, Aussiedlern und Asylbewerben genannt, die Förderung ausländischer Schüler, die Erhaltung des Ergänzungsbereichs, sowie das soziale Umfeld in der Kernstadt.

Der Elternbeiratsvorsitzende Horst Engelhardt und der Schulleiter Peter Mössinger sprachen im August 1991 bei Frau Ministerin

Dr. Schultz-Hector im Ministerium vor und machten dabei auf die besondere Situation der Badstraßenschule aufmerksam. Die Ministerin versprach, der Schule einen Besuch abzustatten.

Am 3. Februar 1992 löste die Ministerin Dr. Schultz-Hector ihr Versprechen ein und besuchte die Grund- und Hauptschule Calw. Neben Unterrichtsbesuchen und verschiedenen Gesprächen erörterte die Ministerin mit Oberbürgermeister Karl auch die Möglichkeit der Einrichtung einer Ganztagesschule.

Im Frühsommer desselben Jahres besuchten einige Kolleginnen und Kollegen dieErnst-Reuter-Schule in Karlsruhe, um sich ein Bild von dem Unterrichtsablauf und den Freizeitangeboten einer Ganztagesschule zu verschaffen.

Vom Schulamt wurde die Zuweisung von zusätzlichen Unterrichtsstunden in Aussicht gestellt, falls das Kollegium sich für die Einrichtung der Ganztagesschule entscheidet.

In einer Gesamtlehrerkonferenz stimmte das Kollegium der Grund- und Hauptschule für die Einrichtung einer Ganztagesschule unter bestimmten Voraussetzungen:

· Ersatz für die Klassenzimmer, die zu Speiseräumen werden

· Einrichten eines Mittagstisches

· Einrichtung eines Spielfeldes im Außenbereich

· zusätzliche Nutzung von Schwimmhalle und Turnhalle für Freizeitangebote

· Einstellung eines Schulsozialarbeiters



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